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„Diese Forderung hatten wir im Jahre 2006 beim Integrationsgipfel aufgestellt“, sagte Kenan Kolat. „Damals wurden wir belächelt. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung nun unsere Forderung aufgenommen hat.“, so Kolat weiter.

Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz seien solche Maßnahmen möglich, um die Gleichstellung und Partizipation der Einwanderer/innen zu fördern. Kenan Kolat zufolge erfülle die Bundesregierung somit einen wichtigen Aspekt für die Chancengleichheit.

In den Ländern Berlin und Hamburg gäbe es bereits Quoten im öffentlichen Dienst. „Aus den Erfahrungen dieser beider Länder kann man viel lernen“, erklärte Kolat, „wichtig ist, dass diese wichtige gesellschaftliche Frage als Querschnittsaufgabe gesehen wird.“

Die Türkische Gemeinde in Deutschland plädierte für einen neuen Ansatz in der Integrationspolitik. Wie bei der Gleichstellungspolitik über gender-mainstreaming diskutiert werde, sollte bei der Eingliederungsfrage der Einwanderer/innen über migration-mainstreaming gesprochen werden.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland werde Anfang April einen umfassenden Gesetzesentwurf zu mehr Teilhabe vorlegen, an dem zurzeit gearbeitet wird. Quoten sind auch Teil des Entwurfes.

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